Jahrbücher
BDZV e.V. (Hrsg.)
Zeitungen 2017/2018

1. Auflage, Berlin 2017, Paperback, 327 Seiten
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Die Zeitungsmarken in Deutschland erreichen regelmäßig 87 Prozent der Deutschen. Das sind rund 60 Millionen Leser und Nutzer über 14 Jahren, die sich aus den gedruckten und digitalen Angeboten der 327 Tageszeitungen, 21 Wochenzeitungen und sechs Sonntagszeitungen informieren. Nachzulesen ist das im neuen Jahrbuch „Zeitungen 2017/18“, das der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) jüngst veröffentlicht hat. In der mittlerweile 31. Ausgabe liefert das Werk nicht nur Zahlen zur Leserschaft sowie wirtschaftliche Daten und Fakten zur Lage der Branche, sondern auch viel Best Practice aus den Verlagen, medienpolitische Expertenbeiträge und Studien. Ein Schwerpunkt des Jahrbuchs ist der Beitrag zur wirtschaftlichen Lage der Zeitungen von Dr. Dieter Keller und Christian Eggert. Einen umfassenden Überblick über die Digitalaktivitäten der Verlage bietet der Artikel von Holger Kansky. Reichweiten und Zielgruppen hat Dr. Andrea Gourd untersucht. Meinolf Ellers, Chief Digital Officer bei der dpa, beschäftigt sich mit der Innovationskultur in den Verlagen. Von medienpolitischer und -rechtlicher Relevanz sind die Beiträge des Juristen Prof. Dr. Thomas Höppner, der sich mit den weitreichenden Folgen der Google-Entscheidung der EU befasst hat, und des Medienrechtlers Prof. Dr. Hubertus Gersdorf (Universität Leipzig), der die Frage diskutiert, ob Bots Meinungs- und Pressefreiheit genießen. Ein gesellschaftliches Thema präsentiert die Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD), Prof. Dr. Renate Köcher, mit den ersten Ergebnissen einer im Auftrag des BDZV durchgeführten Studie zur Informiertheit der Bevölkerung. Die Untersuchung geht der Frage nach, inwieweit sich das Gefühl informiert zu sein mit der Realität deckt. Statistiken, Tabellen, Grafiken und Kurzinterviews erhöhen den Nutzwert des Nachschlagwerks „Zeitungen“. Die 327 Seiten starke Publikation dient all jenen, die sich mit den Zeitungen in Deutschland beschäftigen, als umfassende Informationsquelle und Serviceinstrument.